Bericht vom Schulfest

Fest der Grund- und Mittelschule ganz im Zeichen der Kunst

Die Musikgruppe der Mittelschule setzte mit einem afrikanischen Trommelstück den Schlusspunkt des Bühnenprogramms.

Viele Bilder vom Schulfest finden Sie hier.
(Vielen Dank an Hr. Jäger von der PNP für den schönen Artikel und die tollen Bilder.)

Die Jury bei der Suche des "Super Duper Talent" zickte wie die Originale aus dem Fernsehen.

Kirchdorf. Beim Fest der Grund- und Mittelschule hat sich alles rund um die Kunst gedreht. So lautete auch das vielversprechende Motto "Kunst ist alles – alles ist Kunst". Einem mitreißenden Bühnenprogramm folgten originelle Workshops.

Groß war der Besucheransturm. Für das leibliche Wohl sorgten von Anfang an die Elternbeiräte unter Führung von Robert Zellner (Grundschule) und Tanja Brodschelm (Mittelschule).

Doch im Mittelpunkt stand die "Kunst" und was man daraus machen kann. Viel Kreativität bewiesen die Schüler, sowohl in gestalterischer Hinsicht, wie auch bühnenmäßig. Rektor Rainer Lehner schickte seiner Begrüßung voran: "Heute ist es sonnenklar, der Tag wird wunderbar."

Die Moderation übernahmen ab da die Schüler Lena und Sebastian und führten gekonnt von Stück zu Stück. "Unsere Schule feiert heute" sangen gleich einmal die Klassen 3a und 3b. Die 2b tanzte mit bunten Tüchern zum Michael-Jackson-Hit "Heal the world". Den Lenz begrüßte die 2a mit "Endlich ist der Frühling da". Die Schauspielgruppe von Tamara Huber hatte sich das Bühnenstück "Traumberuf Künstler?!" selbst erdacht und kunterbunt in Szene gesetzt. Im Mittelpunkt stand eine junge Dame, die von den Eltern gefragt wurde, was sie einmal werden möchte. Künstlerin im Zirkus war ein Wunsch. Doch die wilden Tiere machten das Unterfangen gefährlich, so dass schon bald der Notarzt kommen musste. Am Ende wollte das Mädchen lieber Malerin werden: "Dann stell ich meine Bilder auf der ganzen Welt aus." Doch dieses Vorhaben führte in die Pleite.

Die coole Tanzeinlage der Klasse 3b zu "La Colita". − Fotos: Hötscher

Selbst der Berufswunsch "Sängerin" lief bei der Talentschau "Super Duper Talent" nicht wunschgemäß. Nach zickenmäßigen Gehabe der Jury gab es kein Weiterkommen. Dies führte dazu, dass die junge Dame für die Eltern in Richtung Anwältin tendierte und trotzig revoltierte: "Und ich werde doch Künstlerin!"

"Wir sind alle Künstler" intonierten die Klassen 1a und 1b das von Christiane Karlstetter getextete Lied. Fetzig ging es beim Partytanz "La Colita" der Klasse 3b rund. Die 4a ließ das brasilianische Lied "Un poquito cantas" folgen. Ein afrikanisches Trommelstück der Mittelschulmusikgruppe ließ das Bühnenwerk ausklingen. Rektor Lehner bedankte sich bei Konrektorin Annette Aigner für die Gesamtleitung, bei den jungen "Tontechnikern" und Bühnenarbeitern, sowie dem Elternbeirat. Hingewiesen wurde noch auf den Besuch der Workshops im Haus und die Gartenanlage der Ganztagsschule.

Die Raubtiere des Zirkus Balero stürzten sich auf ihren Dompteur.

 Zwischendurch dufte man sich an den "kunstvollen" Drinks der Schulküche freuen. Dann blieb Zeit für die Knobelspiele, für die kunstvolle Gestaltung mit Origami, mit Tonmodellierungen und beim Papierschöpfen. Die "Gedichtewerkstatt" empfing interessierte Eltern und Großeltern und im Pausenhof waren die "Maler" daran Stühle und einen Schrank zu bemalen. Gefallen an den Stationen fanden auch die Ehrengäste: Pfarrer János Kovács, Bürgermeister Hans Springer, Julbachs 2. Bürgermeister Hans-Peter Brodschelm, Direktor Edgar Nama vom Tassilo-Gymnasium, Paul Wehrl von der Realschule und Anton Wolfer, Leitender Regierungsschuldirektor a.D.