Pack ein Päckchen mit Herz

Projekt „Merry Christmas Eastern Europe 2017“

unterstützt rumänische Waisenkinder

Schülerinnen und Schüler lassen Taten sprechen

 

Kirchdorf. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der GMS Kirchdorf, deren Eltern und Lehrkräfte beteiligten sich

am alljährlichen Hilfsprojekt zur Unter­stützung notleidender Menschen in Osteuropa. Wie schon in den Vorjahren

flossen die Spenden nach Belfir, Oradea und Săcueni in Rumänien.

 

„Wenn wir nichts mehr zu essen haben, steigen wir auf den Kirchturm und fangen Tauben.“, meint Pfarrer Marton Kiz

darauf angesprochen, wie er es schaffe, seine Waisenkinder tagein tagaus mir dem Nötigsten zu versorgen. Denn

vom rumänischen Staat kann er nur mit geringfügiger Hilfe rechnen. So leben die rund dreißig Bewohner des

Waisenhauses St. Nikolaus im rumänischen Belfir von dem, was der Geistliche mit ihnen gemeinsam den Sommer

über im Garten anbaut, für den Winter einmacht und – darauf sind sie ganz besonders stolz – von der im Keller

angelegten kleinen Champignonzucht. An ein Einkaufen im Supermarkt ist nicht zu denken, dafür fehlen schlicht

und einfach die finanziellen Mittel.

Deshalb ist die Freude riesengroß, wenn sich immer in der Adventszeit Herr Sompek und der Pfarrer J. Kovacs am

dritten Adventswochenende, mit zwei Transporter voller Weihnachtspäckchen auf den Weg nach Osteuropa machen.

Reich gefüllte Päckchen steuerten auch die Kindergärten St. Josef Kößlarn und St. Raphael Malching bei,

sodass insgesamt ca. 100 Packerl zusammenkamen.

Weitere Spenden flossen an das Internat der Caritas Oradea, die Schule in Săcueni sowie das Kinder-Jesu-Waisenhaus

der Fundaţia Sfântul Francisc in Săcueni, wo Agnes Kovacs – ganz ähnlich wie Pfarrer Marton Kiss in Belfir – mit

ihrem motivierten Team elternlosen bzw. verwahrlosten Kindern ein Aufwachsen in Geborgenheit ermöglicht.

Neben den genannten Sachspenden wurden die rumänischen Einrichtungen mit insgesamt knapp 800 EUR in bar unterstützt.

Allen Helfern und Spendern auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön!

Margit Sompek